Donnerstag, Januar 27, 2011

Staatengemeinschaft muss Druck auf kambodschanische Regierung erhöhen: HRW

Die Arbeit von Menschenrechtsverteidigern, Landrechtsaktivisten und Gewerkschaftern in Kambodscha werde immer schwieriger und riskanter, schreibt die in New York ansässige Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch.

Die kambodschanische Regierung habe es zudem geschafft, die Vereinten Nationen und Geberländer der Entwicklungszusammenarbeit zum Schweigen zu bringen, wenn es um darum geht, Menschenrechtsverletzungen öffentlich zu kritisieren.

Im vergangenen Jahr habe die kambodschanische Regierung zunehmend Bedenken der Vereinten Nationen und westlicher Geber, die einen Großteil zu dem Haushalt des Landes beitrügen, zurückgewiesen oder ignoriert. Premierminister Hun Sen habe UN-Mitarbeiter öffentlich ermahnt, und mit der Ausweisung des Direktors des UN-Menschenrechtsbüros gedroht.

Die internationale Gemeinschaft und die Vereinten Nationen müssten erkennen, dass sich die Lage der Menschenrechte in Kambodscha rapide verschlechtert habe, und sich stärker für die Menschenrechte in Kambodscha einsetzen.