Mittwoch, Februar 20, 2008

Bekämpfung des Menschenhandels

Das Parlament des Landes hat einstimmig ein neues Gesetz zur Bekämpfung des Menschenhandels und der sexuellen Ausbeutung verabschiedet. Das neue Gesetz, das seit Dezember 2007 zur Debatte vorlag, umfasst 52 Artikel mit detaillierten Bestimmungen zur Verbrechensbekämpfung und sieht Freiheitsstrafen von bis zu 20 Jahren vor. UNICEF und andere internationale Organisationen weisen darauf hin, dass Minderjährige und junge Frauen aus Kambodscha oft in anderen Länder in Asien, Afrika, dem Nahen Osten und Europa verschleppt und dort Opfer von sexuellem Missbrauch, Zwangsehen oder Organhandel werden. Die kleine katholische Glaubensgemeinschaft des Landes engagiert sich seit jeher bei der Betreuung von Opfern des Menschenhandels. In kirchlicher Trägerschaft befinden sich zahlreiche Zentren für Prävention oder Rehabilitation.
Quelle: Radio Vatikan, 20.02.2008 mg