Sonntag, Juli 03, 2005

Das Feature im Deutschlandfunk: Auf den Spuren der Vernichtung

25 Jahre nach dem Ende der maoistisch-nationalistisch geprägten Guerillabewegung der Roten Khmer ist die Gesellschaft Kambodschas noch immer traumatisiert: Misstrauen, Lethargie und Gewalttätigkeit prägen den Alltag. Denn die Befehlshaber und Mitläufer, die unter ihrem Führer Pol Pot zwei Millionen Menschen umgebracht haben, leben nach wie vor unbehelligt als friedliche Reisbauern. Erst jetzt beginnt in der kambodschanischen Gesellschaft eine Diskussion über das, was von 1975-1979 im Land geschah. Nun soll ein internationales Tribunal, auf das sich die kambodschanische Regierung und die UNO geeinigt haben, die Verantwortlichen für ihre Verbrechen gegen die Menschheit zur Rechenschaft ziehen. Auf den Spuren der Opfer und Täter reiste Alexander Goeb durch Kambodscha. Zu hören im DLF (UKW 88,7) am Dienstag, den 5. Juli 2005 - 19.15h Dauer ca. 45 Min.