Donnerstag, Juni 30, 2005

Geberländer frustriert über fehlende Reformen

Heute fand eine Sondersitzung zwischen internationalen Geberstaaten und Premierminister Hun Sen statt, in der die grundsätzlichen Reformen besprochen wurden, die umzusetzen Kambodscha sich bereits vor 5 bis 10 Jahren verpflichtet hat. Ersten Berichten zufolge sollen sich die Vertreter der Geberstaaten enttäuscht über die fehlenden Fortschritte bei den drei wichtigsten Reformen gezeigt haben, namentlich der Landreform, der Justizreform und der Anti-Korruptions-Reform.

Der fehlende Fortschritt in diesen drei Bereichen habe zu einem Anstieg der Armut und einem Rückgang der Entwicklung geführt - und dies trotz massiver internationaler Unterstützung im Rahmen von 5 Billionen US-Dollar. Wie sich dies auf die Zusammenarbeit insgesamt auswirkt, ist allerdings noch offen.

Quelle: Khmer Intelligence, 30.06.05